9. Convoy to Remember

Zur 9. Ausgabe kehrte der Convoy to Remember nur einen Steinwurf, resp. anderen Strassenseite zurück, wo 1996 und 1999 die ersten beiden Convoys stattfanden.

Alles sollte etwas kleiner sein. Keine Kiesgrube, dafür eine Geländepiste inmitten von historischen Fahrzeugen, Zelten und Ausstellern. 

Angemeldet waren rund 700 Militäroldtimer, darunter auch verschiedene Panzer wie den M3 Stuart, M24 Chaffee und verschiedene Panzer der Schweizer Armee.

Gemeldet waren auch rund 30 Reenactmentgruppen, von denen aber nur rund eine Handvoll wirklich Reenactment betrieben. 

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Unser Team fand sich am Freitag-Morgen zum Aufbau der Instalation ein. Bei unserem Eintreffen waren viele Teilnehmer teilweise schon 2 Tage vor Ort. Unser Platz lag fast am östlichen Ecken des Geländes. Da wir die Beschallung aus dem Festzelt der vergangenen Jahre gut kannten und die Geländepiste Nordwestlich unseres Standortes war, war dies eigentlich der beste Platz auf dem ganzen Gelände. SDo hatten wir keinen Strassenlärm, kaum Staub und auch keinen Lärm. der Hintergrund war durch die Baumschule zudem neutral. Ideale Bedingungen für tolle Bilder. 

Das ausladen und der Aufbau dauert rund 5 Stunden.

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Details aus der Instalation "Tilly-dir-Seulles 1944"

Dieses Jahr nahmen wir die Zuschauer mit, zurück in die ersten Wochen nach der Landung in der Normandie und zwar nach Tilly-sur-Seulles, welches 23 mal von den britischen Truppen erobert und wieder verloren ging. 
 
Um die Instalation "Tilly-dir-Seulles 1944" zu ermöglichen, haben wir eine neue Kulisse gebaut, welche rund 7 Meter lang und 3 Meter Hoch ist. Dazu 6 Zelte aufgebaut, ein 15 m2 grosses Tanrnnetz aufgespannt, 3 Motorräder transportiert und unmengen an originalem Material herngeschafft. Zum ersten mal übrigens im Einsatz war unser Welbike.
 
Der von einem Lance Corporal angeführten Infanterietrupp hatte sich im kleinen normannischen Dorf einrichtet. Wie gewohnt hatte jeder der 10 Mann starken Truppe seine Aufgaben zu erledigen. Dazu gab es eine Funkstation, eine First Aid Station, ein Minenfeld, sowie eine voll funktionsfähige Küche in welcher die Truppe verköstigt wurde.
 
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6th Durham Light Infantry Battalion - 2nd Platoon
 
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Im Lauf des zweiten Tages ausgehobener Graben
 
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Zwei unserer Motorräder, bereit für Meldefahrten
 
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Am Samstag hatten wir kurzfristig noch Verstätkung in Sachen Motorräder in Form einer Matchless B3/L
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Welbike run 
 
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 Leider blieben viele Teilnehmer nicht annähernd bis Sonntag Nachmittag. Gegen 13 Uhr war der Platz schon sehr leer und mehr als 3/4 waren schon abgefahren. Da das Zuschaueraufkommen damit auch massiv nachlies, entschiden wir uns um 14 Uhr auch abzubauen. gegen 1630 verliesen wir das schon fast komplette Gelände. Eigentlich whätte die Veranstaltung bis 17 Uhr gedauert.
Im Nachgang wurde durch den Veranstalter mutgeteilt, dass nur rund 10'000 Zuschauer die Veranstaltung besucht hätten. Erwartet hatte man rund 20'000.
 
Ob es dem heissen Wetter, dem reduziert Platz oder dem Krieg in der Ukrainie geschuldet war, wissen wir nicht. Es waren aber wie die Jahre zuvor auffällig, wieviele Familien mit Kindern die Veranstaltung besucht haben. 
 
Für uns gehts bald weiter. Wir besuchen im September zwei weitere Veranstaltungen. Bilder gibt es wie gewohnt hier.