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17. September

 

Der Dienstag, der 17., führte uns bereits um 08:30 Uhr von Son über St. Oedenrode nach Eerde. Im Rahmen von Fallschirmsprüngen aus einer C-47 und Artillerievorführungen der J-Kompanie war ein Static Display bis 15:30 Uhr geplant. Am späteren Nachmittag bot die niederländische Armee zudem eine Vorführung ihrer Spezialkräfte, die mit Hubschraubern eingeflogen und später wieder ausgeflogen wurden.

 

Abfahrt der G-Kompanie vom Basislager in Son

25Miles to Arnhem...

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Die C-47 setzte mehrfach Gruppen von jeweils 5–6 Fallschirmspringern über dem Gelände ab, kehrte dann nach Eindhoven zurück, um eine weitere Gruppe aufzunehmen und wiederzukehren.

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Die G-Kompanie richtete sich im hinteren Teil des Geländes ein. Die Veranstaltung zog mehrere tausend Zuschauer an.

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Wir nutzten die Zeit, um eines unserer Zelte aufzustellen und es so zu trocknen. Außerdem zeigten wir den interessierten Zuschauern erneut unser Material.

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Die J-Kompanie der "The Garrison Artillery" mit ihren Ordnance QF 25-pounder Geschützen in Feuerstellung. 

Die Ordnance QF 25-Pfünder mit einem Kaliber von 3,45 Zoll (87,6 mm) ist ein Feldartilleriegeschütz. Sie wurde oft als robust, einfach zu bedienen und vielseitig beschrieben. Es war das am häufigsten produzierte und eingesetzte britische Feldgeschütz und Haubitzengeschütz während des Krieges. Es wurde kurz vor Beginn des Krieges in Dienst gestellt und kombinierte sowohl Hochwinkel- als auch Direktfeuerfähigkeiten, eine relativ hohe Feuerrate und eine recht wirkungsvolle Granate mit einem hochmobilen Geschütz. Die anfängliche Produktion verlief langsam, aber bis 1945 waren über 12.000 Stück hergestellt worden. 

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Andenken aus Eerde.  

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Um 16 Uhr ging es dann weiter nach Veghel. Tags zuvor hatte man uns mitgeteilt, dass wir damit rechnen müssten, dass in Veghel kein Rasen für die Zelte zur Verfügung stehen würde. Unser Nachtlager sollten wir inmitten einer alten Industrieanlage errichten.

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Mit etwas Improvisation bauten alle, soweit möglich, ihre Zelte für die Nacht auf. Einige nutzten auch ein Pavillon auf dem Gelände als offenes Nachtlager.

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Zu unserer Überraschung gab es im angrenzenden Restaurant bis um 21:00 Uhr freies Bier und Abendessen für die ganze Kompanie. Naja, fast für alle. Man hatte sich wohl etwas in der Menge verschätzt.

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Da wir glücklicherweise nur unsere kleinen Zelte dabei hatten, konnten wir als einzige unsere Zelte auf dem zum Restaurant gehörenden Spielplatz aufstellen, der in der Nacht von Teilen der Gruppen zur Piraten- und Titanic-Szenerie umgebaut und gestaltet wurde.